Ankunft - erster Tag (Di, 25.08.09)
....und schon geht es wieder los: China!
Mein dritter Aufenthalt im Reich der Mitte, dieses Mal ganze vier Monate, beginnt. Nachdem ich auf den Weg nach Frankfurt mein Handy verlor (es wurde jedoch wieder gefunden), ich mit Jonathan (jemanden aus Freiburg, dem ich helfen soll nach Wudang zu kommen, weil er dort Kungfu ueben moechte) 9h40min im Flugzeug sass, mich mit engen Sitzen, aber diesmal gutem Essen und ganzen vier Filmen beschaeftigte, kam ich in der Landeshauptstadt an. Jetzt in der Stadt, aber auch schon im Flugzeug, war es ein seltsam vertrautes Gefuehl, dass mir den Anschein gab, ich waere seit letztem Maerz (mein letzter Aufenthalt) nur eine Woche oder so weg gewesen.
Da ich und meine Familie den Abend vor meinem Abflug mit Wein und Karaoke beendeten und ich auch danach nicht viel schlafen konnte, bin ich jetzt dementsprechend zerstoert. Nach der Ankunft im Hostel, dass von der Lage perfekt liegt, aber im Prospekt besser aussah, als in Wirklichkeit, sind wir bisher nur essen und einkaufen gegangen. Das erste Mal wirklich alleine Chinesisch essen in nem kleinen Lokal, in dem es keine Bilder gibt. Seither waren immer Personen dabei, die besser als ich die Sprache konnten. Dass ich mittlerweile selbst zum Reisefuehrer wurde, ist ein neues Gefuehl fuer mich. Aber es klappt bisher ganz gut. Zwar sind wir in Frankfurt zum falschen Gate gelaufen und sind dadruch umsosnt angestanden, um uns abermals durchleuchten zu lassen oder solche kleinen Geschichten, aber prinzipiell laeuft es gut ;). Zu Essen gabs selbstnatuerlich Tomate mit Ei - man erinnere sich :D - und noch ein Gericht, dass es ueberall in China gibt und immer ganz gut schmeckt. Wie haette ich auch was anderes bestellen koennen, wenn man die Karte nur bruchstueckweise lesen kann. So konnte ich einfach vorher fragen, ob sie dieses oder jenes haetten und direkt bestellen. Guterweise wurde ich beim Durchlesen der Englisch-Chinesischen Karte misstrauisch. Wieder mal sahen die Preise zu teuer aus, im Verhaeltnis zur Lokalitaet und den Gerichten. Widerwillig, mit einer deutlichen Mine, aber ohne sich verbal zu wehren, gab der Kellner mir die reine chinesische Karte und siehe da: eine viel groessere und vor allem billigere Auswahl. Bei der ersten Variante zahlte man um die 20Kuai pro Gericht. Wir hatten zwei insgesamt und zwei Schaelchen Reis. Durch die chiensische Variante waren es dann insgesamt 27Kuai, also angemessen! Wenn der jetzt gewusst haette, dass ich die Karte gar nicht richtig lesen konnte, also gar nicht wusste, wieviel meine gewollten Gerichte kostetet und er trotzdem einen hoeheren Preis verlangen haette koennen, ohne dass ich es gemerkt haette.... :)
Nach 2,5h Schlaf werden wir nun den Tag mit Rumgammeln und einer Massage beenden, um hinterher in unser fensterlosen, stickiges Zimmer mit 4cm Matratze zurueckzukehren.
Alles Gute euch,
Stefan
stefanreiss am 17. August 09
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